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Symbolbild

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© Edgar Nemschok

Alte Brücke weg,

Friedensstraße wird Sackgasse.

In Manschnow geht es ab Mitte November erst einmal nicht mehr über die Alte Oder. Am 16. November beginnen die Arbeiten für den Ersatzneubau der Brücke südöstlich des Ortes. Das bisherige Bauwerk wird vollständig abgerissen. Für Autofahrer bedeutet das einen längeren Umweg, denn die Friedensstraße zwischen Manschnow und Neu Manschnow wird während der Bauarbeiten zur Sackgasse. Die bisherige Brücke besteht aus drei Feldern und zwei Pfeilern im Gewässer. Der Neubau kommt dagegen mit einem einzigen Brückenfeld aus. Die störenden Pfeiler in der Alten Oder verschwinden damit. Das verbessert nicht nur den Wasserabfluss, sondern erleichtert künftig auch die Unterhaltung des Gewässers.

Beim Bau setzt man auf eine Konstruktion, die Zeit und Kosten sparen soll. Die neue Brücke wird auf Pfählen gegründet. Darauf entstehen Stahlbetonauflager, auf die ein Autokran vier vorgefertigte Betonträger hebt. Anschließend werden diese miteinander verbunden und ausbetoniert. So entsteht eine massive Brückenplatte. Sechs bis acht Monate sind für die Arbeiten vorgesehen. Nach Angaben des Amtes Golzow soll die neue Brücke im zweiten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Bis dahin müssen sich Anwohner und Besucher auf Umwege einstellen. Eine Überquerung der Alten Oder ist an der Baustelle während des vollständigen Abrisses nicht möglich. Neu Manschnow bleibt über Küstrin-Kietz erreichbar.

Eine gute Nachricht gibt es immerhin für Angler: Das Anglerheim „Früh auf Manschnow“ liegt vor der Brücke und kann auch während der Bauarbeiten erreicht werden. Der Ersatzneubau ist Teil des Flurbereinigungsverfahrens Küstriner Vorland. Finanziert wird das Projekt unter anderem aus Bundes- und Landesmitteln, Mitteln des Amtes Golzow sowie der beteiligten Teilnehmergemeinschaft.

Textquelle: Amt Golzow

Datum: 27.10.2026


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Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Steffen Herre
Redakteur

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