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Brandenburg Bauamt virtuell
Schneller zur Baugenehmigung
Schneller zur Baugenehmigung: Virtuelles Bauamt landesweit umgesetzt
Nach Hamburg und Bremen hat Brandenburg als erstes Flächenland alle Bauaufsichtsbehörden an das Virtuelle Bauamt angeschlossen. Damit können Bauanträge landesweit vollständig digital bearbeitet werden.
Das virtuelle Bauamt ist eine Plattform für den Datenaustausch zwischen allen Beteiligten an einem Baugenehmigungsverfahren. Mit dem virtuellen Bauamt wird das Recht des Bürgers auf digitale Verwaltungsdienstleistungen entsprechend dem Onlinezugangsgesetz umgesetzt.
Brandenburgs Bauminister Robert Crumbach: "Wer bauen möchte, braucht einen Bauantrag. Daran sind viele beteiligt: Antragstellerinnen und Antragsteller, Planerinnen und Planer, Fachbehörden sowie die Bauaufsichtsbehörden. Jetzt kann das Verfahren vom Antrag bis zur Baugenehmigung vollständig digital abgewickelt werden. Das ist zeitgemäß, spart Papier und kann die Bearbeitung beschleunigen. Mein Dank gilt den Kommunen und Landkreisen, die das Virtuelle Bauamt gemeinsam mit dem Zentralen IT-Dienstleister des Landes Brandenburg umgesetzt haben. Unser Ziel, das Virtuelle Bauamt bis 2026 landesweit einzuführen, haben wir erreicht. Wir haben dafür gesorgt, dass Menschen und Unternehmen ihre Bauanträge jetzt überall in Brandenburg digital stellen können. Das spart Papier und Aufwand und macht es leichter, Bauvorhaben auf den Weg zu bringen. So muss moderne Verwaltung funktionieren.“
Das virtuelle Bauamt kann Verfahrenszeiten verkürzen: So entfällt beispielsweise das Ausdrucken, Unterzeichnen und Versenden von Anträgen per Post. Der gesamte Verfahrensaufwand wird reduziert, weil das Virtuelle Bauamt direkt an das Fachverfahren der Bauaufsicht angebunden ist. Auch der Aufwand für Bauherren und Entwurfsverfasser sinkt, weil nicht mehr wie bisher drei Papierakten erstellt werden müssen.
Vorausgegangen war eine Pilotphase. 2024 begann im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Einführung des Virtuellen Bauamts in Brandenburg. Der Landkreis übernahm die Funktion der koordinierenden Stelle für die Weiterentwicklung des Virtuellen Bauamts. Die Plattform wurde in enger Zusammenarbeit mit dem ZiTBB schrittweise in weiteren unteren Bauaufsichtsbehörden eingeführt. Zu den weiteren Pilotpartnern gehörten der Landkreis Märkisch-Oderland und der Landkreis Elbe-Elster.
Die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz errechnete zu Beginn der Pilotphase: Die Behörde bearbeitet pro Jahr durchschnittlich 600 Bauanträge, was eine deutliche Papiereinsparung durch das Virtuelle Bauamt bedeutet. Der Papierumfang eines Bauantrags variiert je nach Vorhaben sehr stark. Bei einer vollständigen Digitalisierung dieser 600 Anträge könnten jährlich rund 250.000 Blatt Papier eingespart werden.
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sowie das Ministerium des Innern und für Kommunales haben das Projekt Virtuelles Bauamt mit Zuwendungen gefördert.
Weitere Informationen und Zugang zum Virtuellen Bauamt:
https://vba.brandenburg.de
Textquelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Datum: 06.10.2026
Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Redaktion MOL Nachrichten
Andreas Prinz
Redaktion
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