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© Steffen Herre

Deutsche Einheit im Galopp

Rennfieber in Hoppegarten

Festreden, Empfänge und politische Reden gehören zum 3. Oktober fast schon automatisch dazu. In Hoppegarten feiert man den Tag der Deutschen Einheit ein bisschen anders: Mit Pferden. Und zwar ziemlich schnellen noch dazu!

Am Samstag wird auf der Rennbahn Hoppegarten zum 36. Mal der „Preis der Deutschen Einheit“ ausgetragen. Und der gehört inzwischen fast genauso fest zum 3. Oktober wie die Nationalhymne selbst.

Die Geschichte des Rennens begann 1991, nur ein Jahr nach der Wiedervereinigung. Der Zigarrenunternehmer und Berlin-Freund Zino Davidoff gründete damals den „Prix Zino Davidoff - Preis der Deutschen Einheit“ für den noch jungen Nationalfeiertag. Der Ort passte perfekt. Denn erst mit dem Fall der Mauer konnten Menschen und Pferde aus Ost und West wieder gemeinsam die traditionsreiche Rennbahn Hoppegarten besuchen. Diese Verbindung zur deutschen Einheit ist bis heute erhalten geblieben.

Bevor am Samstag um 16:20 Uhr das Hauptrennen startet, werden 2.000 Deutschlandfahnen verteilt. Dann wird es für einen Moment still auf der Rennbahn und gemeinsam die Nationalhymne gesungen. Wenige Minuten später wird es dafür umso lauter, wenn unter Anfeuerung und Applaus die Pferde über die Zielgerade galoppieren.

Sportlich hat das Rennen so einiges zu bieten: Der „36. Preis der Deutschen Einheit“ führt über 2.000 Meter und ist als Gruppe-III-Rennen mit 55.000 Euro dotiert. Acht Pferde gehen an den Start. Insgesamt stehen am Samstag acht Rennen auf dem Programm. Das erste startet um 14:00 Uhr, das letzte um 18:00 Uhr. Um 16:55 Uhr erfolgt außerdem der „Preis des Landkreises Märkisch-Oderland“.

Abseits der Rennbahn gibt es Live-Musik mit der JEB Band, Biergarten und Picknickrasen sowie Hüpfburg, Ponyreiten, Kinderschminken, Bastelstation und Kinderwette. Einlass auf der Rennbahn Hoppegarten ist ab 12:00 Uhr, der erste Start erfolgt um 14:00 Uhr.

Hut ab und Hut auf!

Datum: 02.10.2026


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Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Steffen Herre
Redakteur

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