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© Andreas Prinz

Wenn nichts mehr geht:

Rettungsdienstzentrum Strausberg

Das Licht bleibt aus. Der Router schweigt. Das Handy hat zwar noch Akku, aber kein Netz. Und spätestens wenn auch der Notruf nicht mehr funktioniert, wird aus einem Stromausfall ein ziemlich ernstes Problem.

Aber wohin eigentlich, wenn plötzlich nichts mehr geht?


Eine Antwort darauf gibt es am Samstag in Strausberg. Das Rettungsdienstzentrum Märkisch-Oderland öffnet am 26. September ab 13:00 Uhr seine Türen und zeigt, wie sich der Landkreis auf Krisen- und Katastrophenlagen vorbereitet.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die sogenannten Katastrophenschutz-Leuchttürme. Sie sollen bei einem länger andauernden Stromausfall zu Anlaufstellen für die Bevölkerung werden, wenn Telefon, Mobilfunk und andere Kommunikationswege nicht mehr zuverlässig funktionieren.

Dort können Hilfesuchende Informationen und Erste Hilfe erhalten, sich zeitweise aufwärmen, Trinkwasser bekommen oder Kommunikationsgeräte aufladen. Die Kommunikation nach außen soll für mindestens 72 Stunden gewährleistet werden können. Notunterkünfte sind die Leuchttürme allerdings nicht.

Allein in Strausberg sind zwei solcher Anlaufstellen vorgesehen: in der Stadtverwaltung in der Hegermühlenstraße 58 und in der Vorstadt-Grundschule in der Heinrich-Dorrenbach-Straße 1.

Am Samstag können Besucher außerdem Fahrzeuge, Technik und Ausstattung des Katastrophenschutzes kennenlernen und erfahren, was jeder selbst für den Ernstfall zu Hause vorbereiten sollte. Wer sich eine berufliche Zukunft im Blaulichtbereich vorstellen kann, bekommt ebenfalls Informationen. Landkreis, Rettungsdienst MOL und die Kliniken des Landkreises stellen Ausbildungsplätze, Berufsbilder und Entwicklungsmöglichkeiten im Rettungsdienst, Gesundheitswesen sowie Brand- und Katastrophenschutz vor.

Der Nachmittag der offenen Tür beginnt am Samstag um 13:00 Uhr im Rettungsdienstzentrum Strausberg, Am Biotop 10.

Gute Vorbereitung ist alles!

Datum: 25.09.2026




Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Steffen Herre
Redakteur

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