Pauline Linke erhält aus den Händen des Vizepräsidenten des Landesskiverbandes Gunter Frenzel den Siegerpokal bei den Juniorinnen 16-19 Jahre
© Günter Grützner
Erfolgreicher 2. Wettkampf
des DSV NORDCUPs in Bad Freienwalde
Das Bad Freienwalder Altstadtfest und der DSV NORDCUP gehören fast schon zusammen. Seit einigen Jahren fallen beide Termine aufeinander. Und wenn es auch nicht leicht ist, bisher hat der Wintersportverein 1923 den dazugehörigen Spagat immer geschafft: Im Papengrund der sportliche Wettkampf und in der Königsstraße Altstadtfest mit Thüringer Rostbratwurst-Verkauf. Auch diesmal war es wieder so.
In der Sparkassen-Skiarena starteten rund 70 junge Athletinnen und Athleten beim 2. Wettkampf um den NORDCUP. Bei dieser Serie des Deutschen Skiverbandes werden insgesamt 7 Wettkämpfe im Spezialsprunglauf und in der Nordischen Kombination durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind alle Sportlerinnen und Sportler zwischen 12 und 19 Jahren aus den sogenannten Nordländern. Das sind alle Bundesländer außer Bayern und Baden-Württemberg.
Aber nicht wundern, wenn es doch Bayern gibt. Diese Starter lernen inzwischen an einer Eliteschule des Sport in Sachsen oder Thüringen. Aber natürlich springen sie – genauso wie die Bad Freienwalder Adler – weiterhin für ihre Heimatvereine. Gesprungen wird von der K 60, gewertet wird in drei Altersklassen getrennt nach Geschlecht und natürlich in beiden Disziplinen.
Mit dabei auch fünf Starter des Wintersportvereins 1923 im Spezialsprunglauf und drei in der nordischen Kombination, wobei in letzterer Wertung die Sprünge mit eingeflossen sind. Und die Bad Freienwalder schnitten nicht schlecht ab: Anja Rost wurde Vierte im Springen, Bruno Quasdorf erreichte Rang 3, Leon Feuerstein sprang auf Rang 14 in der mit 28 Startern größten Gruppe und lief in der Nordischen Kombination auf einen 12. Platz. Und Pauline Linke und Atreju Mulac konnten schließlich das Treppchen in beiden Disziplinen bis ganz nach oben erklimmen. Für die gezeigten Leistungen herzlichen Glückwunsch!
Und wie gesagt, danach ging es sofort zum Altstadtfest, Bratwurst verkaufen. Aber diesmal wartete um 18:30 Uhr auf der Hauptbühne noch der Pokal von Helmut Recknagel. Er hatte diesen Pokal für seinen Sieg bei der Vier-Schanzen-Tournee 1959 in Innsbruck erhalten. Schließlich spendete der Altranfter Unternehmer Matthijes Poley 1.250 € für die Nachwuchsarbeit des Wintersportvereins. Herzlichen Dank auch dafür.
Diese Summe wird dafür vewendent, das auch in diesem Jahr bei den Internationalen Offenen Landesmeisterschaften vom 2. bis 4. Oktober wieder internationale Mannschaften starten können. Bisher gibt es neben deutschen Meldungen schon Anmeldungen aus Polen, der Ukraine, der Slowakei, Ungarn und Lettland. Noch werden Paten für Mannschaften gesucht, die die Kosten für den Aufenthalt der internationalen Starter in Bad Freienwalde ganz oder teilweise übernehmen wollen. Spenden sind jederzeit auf dem Konto des WSV 1923 mit der IBAN DE39 17054040 3000060137 willkommen.
Aber bevor die Landesmeisterschaften starten, geht es für die besten Bad Freienwalder am nächsten Wochenende in Villach, Stams, Rasnov oder Dengenfald wieder um Punkte. Alvine Holz startet beim Sommer Grand Prix im rumänischen Rasnov, Moritz Terei ist beim Alpencup der Nordischen Kombination im österreichischen Villach ebenso dabei wie Max Unglaube beim Continentalcup in Stams. Und beim Deutschlandpokal kämpfen in Degenfeld Anja Rost, Bruno Quasdorf, Leon Feuerstein und Pauline Linke um die Punkte.
Viel Erfolg wünschen wir.
Günter Grützner
Textquelle: Günter Grützner
Datum: 13.09.2026
Landestrainer Stefan Wiedmann bedankt sich beim Spender Matthijs Poley (2. Von links) und verspricht, dass das Geld für die Nachwuchsarbeit des WSV genutzt wird
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Redaktion MOL Nachrichten
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