Eberhard Köllner mit faszinierenden Erläuterungen
© Edgar Nemschok
Von Sputnik bis Sojus 31
Eberhard Köllner in Hoppegarten zu Gast
Sagt Ihnen der Name Eberhard Köllner etwas? Er war zu Gast im Hoppegartener Haus der Generationen (HdG) in der Lindenallee 12 d
Er war der Mann, der sich einst wie sein Mitstreiter Sigmund Jähn, nach den unendlichen Weiten des Weltraums gesehnt hatte. Nach fast zwei Jahren intensiver Vorbereitung auf den Flug im Rahmen des Interkosmos-Programms, die beide Jagdflieger der Nationalen Volksarmee der DDR vom 4. Dezember 1976 im Sternenstädtchen bei Moskau absolvierten, war in der Sojus 31-Kapsel aber nur für einen von ihnen Platz. Während Sigmund Jähn am 28. August 1978 vom sowjetischen Kosmodrom Baikonur mit der Sojus 31-Kapsel zu seiner Mission ins All als erster Deutscher startete, die sieben Tage, 20 Stunden und 49 Sekunden dauerte, blieb Köllner in der kasachischen Steppe als Ersatzmann zurück. Er selbst musste zuschauen »mit einer Träne im Knopfloch«, die aber nicht etwa aus Enttäuschung geflossen sei, sondern »aus Freude über den Erfolg.«
Dass Eberhard Köllner, der seit 1978 in Neuenhagen bei Berlin seinen festen Wohnsitz hat und am 29. September 2026 seinen 87. Geburtstag begeht, niemals ins All fliegen würde, war übrigens damals keineswegs klar. Tatsächlich schien eine zweite Mission mit einem DDR-Kosmonauten möglich, die für 1992 von den Sowjets geplant war. Allerdings scheiterte das Unternehmen daran, dass dieser Flug rund 50 Millionen DDR-Mark kosten sollte.
Eberhard Köllner, der die Einladung der Gruppe mach art im Hönower Bürger-Verein gern angenommen hatte, erzählte an diesem Abend u.a. Raumfahrgeschichten von Sputnik 1 bis Sojus 31.
Natürlich hatte das Publikum jede Menge Fragen, die Köllner alle geduldig beantworte.
Textquelle: machart
Datum: 03.09.2026
Raymund Stolze stellet seinen Gast vor
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Andreas Weinreich (rechst) ist ein großer Fan und hatte eine Geschenk für Köllner
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Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Redaktionsbüro reisereste.de
Edgar Nemschok
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