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Digitalpakt 2.0
Brandenburg macht den Weg frei
Brandenburg macht den Weg frei für die nächste Runde der Schuldigitalisierung. Zeit wird es, so hat das Landeskabinett Bildungsminister Gordon Hoffmann ermächtigt, den Digitalpakt 2.0 zwischen Bund und Ländern zu unterzeichnen. Damit sollen Schulen auch künftig bei digitaler Ausstattung und Infrastruktur unterstützt werden. Bund und Länder stellen dafür insgesamt bis zu fünf Milliarden Euro bereit. Auf Brandenburg entfallen rund 64,3 Millionen Euro, die unter anderem in leistungsfähige WLAN-Netze und moderne Endgeräte an den Schulen fließen sollen. Weitere knapp elf Millionen Euro sind für länderübergreifende Projekte und die Weiterentwicklung des digitalen Lehrens und Lernens vorgesehen.
Für Schulen in Märkisch-Oderland bedeutet das vor allem: Die Digitalisierung im Klassenzimmer soll weitergehen. Denn ein funktionierendes WLAN, moderne Technik und digitale Unterrichtsmaterialien sind nun wirklich nicht mehr so neu, als daß sie nicht schon längst den Weg in die Schulen gefunden haben sollten. Der Digitalpakt 2.0 kann dabei aber nicht nur neue Technik in die Schulen bringen. Auch Lehrpläne, pädagogische Konzepte sowie die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften sollen weiterentwickelt werden. Denn ein Tablet allein macht eben noch keinen digitalen Unterricht.
Bildungsminister Gordon Hoffmann sieht den ersten Digitalpakt als wichtigen Anschub und will diesen Weg nun fortsetzen. Ziel sei es, die Schulen weiterhin dabei zu unterstützen, einen zeitgemäßen Unterricht zu ermöglichen.
Textquelle: Steffen Herre
Datum: 27.08.2026
Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Redaktion MOL Nachrichten
Steffen Herre
Redakteur
