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© Polizeiinspektion Märkisch-Oderland

Fahndung mit Phantombild des Täters

Rüdersdorf b. Berlin – Polizeiinspektion Märkisch-Oderland fragt: Wer kennt diesen Mann?

Die Kriminalpolizei der Inspektion Märkisch-Oderland ermittelt gegenwärtig zu einem Mann,
der am Abend des 13.07.2026, kurz vor der Schließzeit gegen 19:50 Uhr, einen Discounter in der Rüdersdorfer Bergstraße betreten hatte.
Der späte Kunde nutzte schon bald darauf den kurzen Zeitrahmen, als die Angestellten mit Arbeiten im Verkaufsraum beschäftigt waren und brach eine der Kassen auf. Mit dem entnommenen Bargeld wollte der noch Unbekannte verschwinden, wurde dabei aber von einer Angestellten aufgehalten. Diese hatte das Treiben nämlich mitbekommen und sich ihm kurzentschlossen in den Weg gestellt. Doch stieß der Täter sie beiseite und rannte zu einer dunklen Limousine, in der zumindest ein Komplize auf ihn gewartet hatte. Er sprang auf den Beifahrersitz und dann entfernte sich das Auto vom Ort des Geschehens. Marke und Typ des Fluchtfahrzeuges sind derzeit nicht bekannt.
Die hinteren Scheiben sowie die Heckscheibe sollen abgedunkelt gewesen sein.
Der Wagen habe im Frontbereich Chromverzierungen aufgewiesen und es waren vermutlich ausländische Kennzeichentafeln angebracht gewesen. Diese sind als auffällig klein beschrieben worden. Auch konnte ein Phantombild des Täters erstellt werden. Er ist mutmaßlich um die 30 Jahre alt und soll ca. 180 cm groß, schlank und schwarzhaarig sein. Bekleidet war der Gesuchte mit einem schwarzen Sweatshirt in Strickoptik mit Rundhalsausschnitt sowie einer schwarzen, sehr engen Hose und wahrscheinlich einer Smartbrille gewesen.

Wer kennt diesen Mann und weiß möglicherweise sogar um dessen Aufenthaltsort?
Ihre sachkundigen Hinweise werden in der Inspektion Märkisch-Oderland unter der Rufnummer 03341-3300 oder in jeder anderen Polizeidienststelle sehr gern entgegengenommen.

Außerdem informiert die Kriminalpolizei der Inspektion Märkisch-Oderland darüber, dass weiterhin Ganoven aktiv sind, um sich an ihren Mitmenschen zu bereichern. Die Möglichkeiten sind vielfältig und so vielfältig sind auch die Maschen der Täter.
Im jüngst bekanntgewordenen Fall ist eine Mittfünfzigerin bereits vor Monaten im Internet auf digitale Wallet-Anwendungen gestoßen. Dort wurden hohe Gewinne in Aussicht gestellt und die später Geschädigte zahlte erst kleinere Anlagesummen ein, die sich später sukzessive erhöhten. Letztlich hatte die Frau einen fünfstelligen Betrag überwiesen.
Auf eine Auszahlung des vermeintlichen Guthabens wartete sie dann jedoch vergeblich. Die Polizei rät zur Vorsicht:
Seien Sie skeptisch bei eigentlich unrealistischen Gewinnversprechen!
Bleiben Sie objektiv und informieren Sie sich eingehend über die angeblichen Anbieter und Anlagefirmen im Internet.
Geben Sie keine Zugangsdaten zu Ihren Bankverbindungen an Dritte weiter und
gestatten Sie diesen auch keinen Fernzugriff auf Ihre Geräte.

Weitere Informationen finden Sie in der Online-Wache der Brandenburger Polizei unter Vorbeugen & Schützen/Betrug.

Textquelle: Polizeiinspektion Märkisch-Oderland

Datum: 28.07.2026


www.polizei.brandenburg.de/standorte_und_erreichbarkeiten/id/70282



Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Film- und Fernsehproduktion Rätzel
Stephan Rätzel
Redaktion


Tel.: 033 456 72 19 89

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