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Planungen am Bahnhof gehen weiter

Planungen am Bahnhof gehen weiter
© Edgar Nemschok

Neues aus Neuenhagen

Bürgermeister informiert beim Sommerempfang in Neuenhagen über Pläne im Gemeindeleben

Neues Fahrzeug für den Bauhof: Bereits zum vierten Mal haben sich 16 örtliche Unternehmen und Sponsoren zusammengetan, um ein neues Fahrzeug für den Bauhof zu beschaffen. Der Ford, nunmehr auch ein „Werbefahrzeug“, wurde beim Sommerfest feierlich übernommen und durch den Leiter der Serviceeinheit der Gemeindeverwaltung Arne Knospe an den Bauhofchef Andreas Tietz übergeben.

Zur Oberschule: In zwei Wochen berät die Gemeindevertretung über den Errichtungsbeschluss der Oberschule. Bürgermeister Ansgar Scharnke hofft, dass die Beschlussvorlage breite Zustimmung finden wird und man anschließend zügig in Planung, Vergabe und Bau einsteigen könne. „Mit der Grundschule am Gruscheweg haben wir gezeigt, dass wir große Schulbauprojekte erfolgreich umsetzen können“, sagte er beim Sommerempfang der Gemeinde. Die Nachfrage nach weiterführenden Schulplätzen wachse seit Jahren, und viele Familien wünschten sich ein wohnortnahes Angebot für ihre Kinder. Mit einer eigenen Oberschule würden nicht nur zusätzliche Kapazitäten geschaffen, sondern auch Neuenhagen als Bildungsstandort nachhaltig gestärkt. „Unser Ziel ist es, jungen Menschen gute Lernbedingungen zu bieten und ihnen lange Wege zu ersparen.“ Gleichzeitig sei ein solches Projekt eine Investition in die Zukunft der Gemeinde. Schulen seien weit mehr als Orte des Unterrichts. „Sie sind Treffpunkte, Orte der Begegnung und wichtige Bestandteile eines lebendigen Gemeinwesens. Deshalb bin ich überzeugt, dass sich diese Investition für kommende Generationen auszahlen wird“, sagte er.

Zum Bahnhof: Weitere große Dinge stehen noch an. Der Bahnhof soll in den nächsten Jahren in einen ansehnlichen Blickfang mit Nutzwert verwandelt werden. Die Planung ist jetzt angelaufen, nachdem die Gemeinde das noch fehlende Grundstück von der Bahn erwerben konnte. Aber die erforderlichen Abstimmungen mit der Bahn zur Umverlegung von Bahnbetriebsanlagen sind umfangreich, so dass es schwer sei, hier eine Prognose abzugeben. Dasselbe gelte für den Schienenausbau. „Nach allem, was ich zum 10-Minuten-Takt aus dem Projekt „i2030“ höre, wird daraus eher ein „i2040“. Auf eine Lösung für die langen Schrankenstandzeiten werde man daher wohl noch warten müssen.

Zum Blumen Liebe-Areal: Ein weiteres Großprojekt ist das Areal der ehemaligen Gärtnerei Blumen Liebe. Fakt ist: Es seien keine guten Zeiten, um privates Kapital, für eine derartige Investition aufzutreiben. „Wir haben leider bei der Konzeptvergabe nicht die Angebote erhalten, die wir erhofft hatten“, berichtete Scharnke Es gab letztendlich ein Angebot für zwei der fünf Teilgrundstücke. „Wir bleiben aber dran und wollen dieses Projekt zum Erfolg führen. Es gab Gründe, warum so wenige Angebote abgegeben wurden. So müssen wir eventuell unsere Vorgaben für die Anforderungen der Bebauung überdenken“, erklärte der Bürgermeister dazu.

Zum Ausbau der Ernst-Thälmann-Straße: Auch beim Ausbau sei er guter Dinge, „dass wir eine für viele Neuenhagener tragfähige und vor allem sinnvolle und praktikable Lösung hinbekommen.“ Ein Antrag der Grünen in der Gemeindevertretung werde aktuell diskutiert. Im September bringt die Verwaltung eine neue Beschlussvorlage ein, die mit Hilfe von Anregungen von Anliegern und Gewerbetreibenden guten Input geliefert hat, um eine seiner Meinung nach gute Variante zu präsentieren.

Zur Nutzung der Spreti-Villa: Der Tausch der Gartenstadthalle und der Spreti-Villa steht an. „Wenn wir Eigentümer des Geländes der Förderschule, die in diesem Jahr auszieht, sind, soll der Hort der Fallada-Grundschule einziehen, nach dem Vorbild Goethe-Grundschule und der Villa in der Rüdesheimer Straße“, erklärte dazu Bürgermeister Ansgar Scharnke den aufmerksam lauschenden Gästen des Sommerfestes

Textquelle: Irina Voigt

Datum: 26.06.2026


Blick in die Ernst-Thälmann-Straße

Blick in die Ernst-Thälmann-Straße
© Edgar Nemschok

Spreti-Villa

Spreti-Villa
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Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktionsbüro reisereste.de
Edgar Nemschok
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