© Steffen Herre
Dancefloor füllte sich schnell
Dr. Motte
Wer dabei war, hat es gespürt...
Gestern verwandelte sich die Arche in Neuenhagen in einen Ableger der Berliner Technokultur. Mit Dr. Motte stand eine echte Legende hinter den Reglern. Der Mitbegründer der Loveparade brachte genau das mit, wofür Generationen von Ravern ihn schätzen: treibende Beats, satte Bässe und die Fähigkeit, Menschen über Musik miteinander zu verbinden.
Schon früh füllte sich die Location. Nach und nach wurde aus Bewegung Tanz und aus Tanz diese besondere Atmosphäre, die elektronische Musik so einzigartig macht. Friedlich, ausgelassen und ohne Berührungsängste feierten die Besucher gemeinsam bis in den Abend hinein.
Immer wieder rollten die Bässe durch den bunten Garten der Arche, während die Menge die Sounds förmlich aufsaugte. Zwischen klassischen Technoelementen, modernen Produktionen und hymnischen Momenten entstand genau jene Energie, die viele sonst nur von großen Veranstaltungen in Berlin kennen. Dabei fühlte sich der Abend stellenweise wie eine kleine Hommage an die bevorstehende Rave the Planet Parade an. Die Werte der Bewegung waren spürbar: Gemeinschaft, Respekt, Frieden und die Freude am gemeinsamen Feiern.
Ein besonderer Moment entstand gegen Ende des Abends, als mit “Imagine Love” die neue Hymne 2026 für Rave the Planet (15. August 2026) erklang. Viele Besucher tanzten noch einmal ausgelassen, einige schlossen die Augen, andere reckten die Arme in die Luft. Für einen Augenblick schien die Botschaft des Songs über den Abend hinweg zu tragen.
Manchmal braucht es eben gar nicht Berlin. Manchmal "reicht" Neuenhagen - es war großartig...
Und während ich schreibe "reicht", dann geht darin völlig unter, dass gut ausgeschilderte Parkplätze und eine Top-Organisation seitens des Veranstalters nicht überall so selbstverständlich sind, wie in Neuenhagen. RESPEKT!
Textquelle: Steffen Herre
Datum: 14.06.2026
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Veranstaltungen der Arche Neuenhagen
Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Redaktion MOL Nachrichten
Steffen Herre
Redakteur
