Nach dem Start: Kurze Pause fürs Foto
© Gabriele Rataj
Lautstarker Start
Sie legen ungern die Säge aus den Händen, weil der Start des Jubiläums-Pleinairs im Foto festgehalten werden soll. Dann geht es gleich wieder ans Holz, damit bis zum 1. Mai erneut interessante Skulpturen entstehen.
Wilkendorf. „Plätze einnehmen!“, könnte es zu Beginn des 20. und erklärtermaßen letzten Internationalen Bildhauertreffens geheißen haben. Wie im Vorjahr haben einige der insgesamt acht Künstlerinnen und Künstler quasi ihre Stammarbeitsplätze im Skulpturenpark gewählt und schon kreischten die Kettensägen.
Der Gedanke, in dieser Art nicht mehr zusammenzukommen, sei schon ein bisschen traurig, sagt Katharina Lüdicke, die schon beim ersten Pleinair und danach viele Male dabei war. Doch inzwischen hat sie sich von der Schlagzeile für ihre entstehende Stele „All is lost – Time is out“ bereits verabschiedet: „It's all right“ klingt einfach positiver.
Jeden Tag zwischen 10 Und 17 Uhr bis zur Finissage am 1. Mai 2026 sind nun Neugierige auf dem Grundstück von Wolfgang Stübner herzlich willkommen, um den Entstehungsprozess der Skulpturen zu verfolgen, die Teilnehmenden zu befragen oder vielleicht sogar den Erwerb eines Objektes in Erwägung zu ziehen.
Textquelle: Gabriele Rataj
Datum: 24.04.2026
Modell en miniature: Daraus soll mein Ebenbild werden? (im Bild Heike Lüders)
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Ideen herkommen! Agnieszka Podczarska (Polen)
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Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Redaktionsbüro reisereste.de
Gabriele Rataj
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