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© Steffen Herre

Streiks bei

Lufthansa und Eurowings

Wer in den nächsten Tagen vom Flughafen starten will, sollte kurz innehalten und nochmal genauer hinschauen. Die Vereinigung Cockpit hat neue Streiks angekündigt und die treffen diesmal gleich mehrere Airlines.

Betroffen sind unter anderem die Deutsche Lufthansa AG, ihre Töchter Lufthansa Cargo AG und Lufthansa CityLine GmbH sowie die Eurowings GmbH.

Losgehen soll es in der Nacht zum 16. April. Ab 00:01 Uhr stehen dann viele Maschinen am Boden – zumindest die, die eigentlich von deutschen Flughäfen starten sollten. Bei Lufthansa und den verbundenen Flugbetrieben zieht sich der Streik bis zum 17. April durch, bei Eurowings konzentriert sich alles auf den 16. April.

Hintergrund ist ein Tarifkonflikt, der sich seit Wochen festgefahren hat. Die Gewerkschaft spricht davon, dass es kaum Bewegung gebe. Weder bei der Altersversorgung noch bei der Bezahlung. Gleichzeitig macht sie einen Schritt auf die Arbeitgeber zu und bringt ein Schlichtungsverfahren ins Spiel. Ein Versuch, die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen. Ob das angenommen wird, ist offen.

Für Reisende bleibt in der Zwischenzeit vor allem eins wichtig: dranbleiben. Wer einen Flug gebucht hat, sollte regelmäßig den Status (Lufthansa - Eurowings) prüfen.
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Aber: Nicht alle Flüge sind betroffen. Verbindungen in bestimmte Regionen, vor allem im Nahen Osten, sollen trotz Streik weiterhin stattfinden.

Datum: 15.04.2026




Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Steffen Herre
Redakteur

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