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Ein eingespieltes Team: Maddox am Klavier und Geiger Miles auf ihrer "Hausbühne"

Ein eingespieltes Team: Maddox am Klavier und Geiger Miles auf ihrer "Hausbühne"
© Olaf Bürger

Bravo-Rufe als verdienter Lohn

Vier Nachwuchsmusiker haben in der Schlosskirche Altlandsberg erneut Zeugnis von ihrem großen musikalischen Talent abgelegt.

Altlandsberg. Das Konzert des Vereins Musikförderung Berliner Entdeckungen in der Schlosskirche hätte wahrlich ein größeres Publikum verdient! Knapp 50 Besucher, darunter nicht wenige Angehörige, Freunde und Bekannte der hochtalentierten Nachwuchsmusiker, ließen sich dennoch den 1. Märztag mit einem so anspruchsvollen wie abwechslungsreichen Programm nicht entgehen – und wurden belohnt.

Nicht mehr als vier junge Solisten vermittelten mit Stücken von Bach, Mozart und Beethoven über Schubert, Tschaikowsky, Chopin und Debussy bis zu Kreisler, Bartok oder Schostakowitsch einen überzeugenden Eindruck ihres bereits erstaunlichen Könnens und von der breiten Palette ihres Repertoires. Dank Letzterem bestritten vor allem die beiden Brüder Miles (10, Violine) und Maddox Marsollek (12, Klavier) aus dem benachbarten Petershagen-Eggersdorf den klangvollen Nachmittag. Arthur Senger (Potsdam, geb. 2008, Klavier) und Oleksandr Amstibovskyi (geb. 2010 in Charkiv/Ukraine, Violine) ergänzten dieses mit herausfordernden Kompositionen wie beispielsweise vier Präludien von Schostakowitsch.

Geschuldet war die überschaubare Teilnehmeranzahl auch dem vom Oktober 2025 verschobenen Auftrittstermin, der leider auf die gleichzeitige Orchesterfahrt weiterer junger Talente fiel. Denn Auftritte und Unterstützung können diese gebrauchen.

Unabhängig davon erlebte das Publikum in der Schlosskirche heitere, fast familiäre und begeisternde eineinhalb Stunden. Die Ungezwungenheit der beiden Jüngsten Miles und Maddox auf ihrer "Hausbühne" (hier kann eimmal wöchentlich geübt werden), Einfühlsamkeit und Leidenschaft, gepaart mit dem Temperament von Miles und beider weiter gewachsenem Können trugen maßgeblich dazu bei. Auch Arthur und Sascha wurden vom Beifall zweimal aufs Podium geholt. Bravo-Rufe waren Lohn für ein gelungenes Konzert.

So wanderte am Ende auch der eine oder andere Geldschein in die Spendenbox, wenngleich es ganz einfach wäre, vielleicht eine kleine monatliche Zuwendung für die Förderung der jungen Talente auszugeben.

Siehe: www.musikfoerderung-berliner-entdeckungen.de

Weitere Fotos finden Sie hier!

Textquelle: Gabriele Rataj

Datum: 02.03.2026


Oleksandr Amstibovskyi (Violine) und Arthur Senger (Piano) glänzten mit Schostakowitsch.

Oleksandr Amstibovskyi (Violine) und Arthur Senger (Piano) glänzten mit Schostakowitsch.
© Olaf Bürger

Altersgemäß aufgereiht: Jeder Solist bekam von Brigitte Hildenbrand eine Rose überreicht.

Altersgemäß aufgereiht: Jeder Solist bekam von Brigitte Hildenbrand eine Rose überreicht.
© Olaf Bürger



Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktionsbüro reisereste.de
Gabriele Rataj
Redakteurin

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