© Tina Prager
Unvergessliche Erlebnisse in der ewigen Stadt
Wriezener Johanniter Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufe erobern Rom
Hügel und Katakomben – antike Ruinen und barocke Pracht, die Kursfahrt in die italienische Hauptstadt bot den Schülerinnen und Schülern des Latein-Kurses der 11. Jahrgangsstufe viele Eindrücke, nicht zuletzt auch kulinarischer Art.
Tina Prager, Lehrerin für Musik und Religion und gleichzeitig Mitreisende, berichtet von ihren Erlebnissen:
„Das Gruppenbild vor dem Petersdom ist inzwischen Tradition auf den Kursfahrten der Lateiner nach Rom. Endlich sind unsere Elftklässler am lang ersehnten Reiseziel angekommen und können ihre Vokabel- und Übersetzungskenntnisse gleich anwenden. So ist Latein hier irgendwie keine tote Sprache, wenn die Inschriften von machthungrigen Eroberern erzählen, von Propaganda und Informationsblasen – das kommt uns alles mehr als bekannt vor. Diese Fahrt ist vollgepackt mit Schülervorträgen an den entsprechenden Orten und viel Zeit für Erkundungen auf eigene Faust. Wir haben gefühlt alles in der „ewigen Stadt“ gesehen. Rom von unten bei der Führung durch die Katakomben. Rom von oben auf der Engelsburg, dem Capitol und einigen der sieben Hügel. Rom von seiner antiken Seite mit 2000 Jahre alten Ruinen. Das barocke Rom mit unzähligen spektakulären Kirchen, von denen eine allein schon eine Reise wert wäre. Rom von seiner kulinarischen Seite mit typisch italienischen Restaurants, wo gnädig über unsere deutsche Bestellweise hinweggesehen wurde. Ich meine – wer isst Nudeln als Hauptgericht?
Mit viel Selbstvertrauen und Eigenständigkeit haben sich die Schülerinnen und Schüler in der italienischen Hauptstadt zurechtgefunden und gelernt, wie man in Italien Schuhe kauft, wie man mit Humor die Straßenverkäufer abwehrt, wie man entschlossen die Straße überquert, wann man prego und wann per favore sagt. „Es ist so krass, dass Rom bis heute noch mit Wasser über Wasserleitungen aus der Antike versorgt wird“, sagt Merle. Rom beeindruckt und so fliegen wir zurück mit Bildern in unserem Kopf, die die Geschichte und die daraus folgende Gegenwart lebendig gemacht haben.“
Textquelle: Tina Prager
Datum: 02.02.2026
Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Film- und Fernsehproduktion Rätzel
Stephan Rätzel
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