© Stadt Strausberg - Anna Dünnebier
Strausberger Geschichte
großes Interesse
Großes Interesse am Vortrag zur Strausberger Geschichte
Auf große Resonanz stieß der erste Vortrag des Jahres von Gerd-Ulrich Herrmann vom Akanthusverein zur Geschichte des Wolfsthals im Stadtmuseum Strausberg am vergangenen Samstag. Inhaltlich nahm der Referent die Zuhörer mit auf eine spannende Zeitreise durch das Wolfsthal, den Bereich zwischen Igelpfuhl, Südspitze des Straussees und den Collegenbergen. Die Veranstaltung war vollständig ausgebucht, sodass kurzfristig ein zusätzlicher Vortragstermin am Vormittag angeboten wurde.
Ein thematischer Schwerpunkt lag auf der Bedeutung des Wolfs in der Regionalgeschichte. Dabei wurde deutlich, dass der Name „Wolfsthal“ nicht auf das Tier, sondern auf den ehemaligen Bürgermeister Wolff zurückgeht. Historische Entwicklungen wie die Erlegung des letzten Wolfs im Blumenthal wurden ebenso angerissen wie der heutige Umgang mit dem Wolf in Brandenburg.
Ein weiterer Schwerpunkt widmete sich bedeutenden Persönlichkeiten und deren Wirken in der Strausberger Geschichte, darunter die Familie Eckhardstein, Friedrich I. und Otto von Schwerin. Ergänzt wurde der Vortrag durch Einblicke in die städtische Entwicklung, frühe Infrastruktur und bekannte Einrichtungen wie die Strausberger Eisenbahn, das alte Umspannwerk und das Handelscentrum.
Besonders großen Anklang fanden die gezeigten historischen Fotografien und alten Straßennamen, die bei einigen Gästen Erinnerungen weckten. Auch die VdgB (Vereinigung gegenseitiger Bauernhilfe) wurde thematisiert. Hier fehlten jedoch historische Fotografien, über deren Einsendung sich Herrmann sehr freuen würde. (Kontakt für Einsendungen: stadtmuseum@stadt-strausberg.de)
Der Vortrag machte deutlich, wie lebendig und facettenreich die Geschichte Strausbergs ist und weckte bei vielen Besuchern das Interesse an weiteren Veranstaltungen dieser Art. Lange warten, müssen Interessierte nicht, denn bereits am 25. Januar 2026 referiert Ruth Teichner vom Akanthusverein über die Geschichte der Strausberger Gaststätten.
Textquelle: Stadt Strausberg - Anna Dünnebier
Datum: 12.01.2026
Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Redaktion MOL Nachrichten
Andreas Prinz
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